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Die Erfurter Tagesmütter und Tagesväter trafen sich heute zum Karussell fahren auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt und hoffen auf eine Erhöhung der Förderleistung bei der heutigen Stadtratssitzung

Erfurt, 18.12.2019.

Die Kleinen konnten sich heute auf einen Ausflug der besonderen Art freuen:

Es ging heute auf den Erfurter Weihnachtsmarkt zu Karussell, Brezeln und einem Besuch des Märchenwaldes. Der Verein Tagesmütter Erfurt e.V. lud seine Mitglieder und deren Tageskinder, wie in jedem Jahr, zum Karussell fahren ein.

Es gab so viel zu bestaunen und auch zu kosten.

Und die Erfurter Tagesmütter und -väter? Sie erwarten mit sehr großer Freude und Spannung die anstehende Stadtratssitzung. 

Heute Abend soll über die schon lange  erwartete und bereits im März angekündigte Erhöhung der Förderleistung abgestimmt werden. Die Hoffnung ist groß, dass der Stadtrat der Vorlage der Stadtverwaltung zustimmt. Damit würde ein weiterer großer Schritt bei der Verbesserung der Rahmenbedingungen der Kindertagespflege in Erfurt erfolgen. Die Erfurter Tagesmütter und -väter danken der Stadtverwaltung und dem JHA jedoch unabhängig davon für ihre Unterstützung der Kindertagespflege, für die gute Zusammenarbeit und den unermüdlichen Einsatz und sind voller Vorfreude auf die heute hoffentlich erfolgende Zustimmung des Stadtrates. 

Offener Brief: „Rahmenbedingungen in der Kindertagespflege verbessern“

Der Thüringer Landtag wird mit diesem offenen Brief aufgefordert, im Rahmen der Novellierung des Thüringer Kindertagesbetreuungsgesetzes (ThürKitaG) die Rahmenbedingungen in der Kindertagespflege zu verbessern. Hierzu sind nachfolgende Maßnahmen notwendig:

  • Umsetzung der bereits im ThürKitaG beschlossenen Verbesserungen der Rahmenbedingungen
  • Neuberechnung der Förderleistung auf Basis einer 40-Stunden Woche
  • Erhöhung und Dynamisierung der Sachkostenpauschale
  • Erhöhung und Dynamisierung der Förderleistung (inflationär oder an die Tarifentwicklung im öffentlichen Dienst gekoppelt)
  • Eingruppierung in TVöD-SuE S4 Stufe bis 4 (Höhere Eingruppierung aufgrund der sehr verant-wortungsvollen Tätigkeit sowie Anerkennung der Berufsjahre/Erfahrung)

Begründung: Auch 1 1/2 Jahre nach Inkrafttreten des ThürKitaG, welches auch mit dem Ziel der Verbesserungen der Rahmenbedingungen in der Kindertagespflege vom Thüringer Landtag verabschiedet wurde, ist der Vollzug in weiten Teilen des Freistaates noch mangelhaft – mit fatalen Folgen für die Thüringer Kindertagespflege. Allein in den letzten zwei Jahren ist die Zahl der Tagespflegepersonen von 335 auf 306 zurückgegangen. Viele überlegen derzeit ihre Tagespflegetätigkeit aufzugeben. Der Haupt- grund hierfür ist die schlechte Vergütung und die fehlende Umsetzung der beschlossenen Verbesse- rungen durch das ThürKitaG.Die in §23 festgesetzte laufende Geldleistung für Kindertagespflegepersonen muss daher signifikant erhöht werden.Die Sachkostenpauschale in Höhe von aktuell 170 Euro pro Kind/Monat ist neu festzusetzen. Ent- sprechend der einschlägigen Empfehlung des Bundesministeriums der Finanzen sind 300 Euro pro Kind/Monat angemessen (Rundschreiben „Einkommenssteuerrechtliche Behandlung der Geldleis- tungen für Kinder in Kindertagespflege“ des Bundesministeriums der Finanzen vom 17. Dezember

2007 (BStBl. 2008 I, S. 17)). Ebenfalls sollte eine Dynamisierung der Sachkostenpauschale gesetzlich verankert werden.

Die Förderleistung beträgt aktuell 2,53 Euro pro Kind/Stunde, entsprechend 404 Euro pro Kind/ Monat. Dieser Wert wurde ermittelt auf Grundlage folgender Annahme: Die Kindertagespflegeperson arbeitet 9 Stunden am Tag. (Siehe dazu auch Verwaltungsvorschrift des TMBJS vom 3. Dezem- ber 2015).

Das bedeutet, eine KTP kann nur dann den maximal zur erreichenden Betrag entsprechend dem Gehalt eines Kinderpflegers erreichen, wenn sie mindestens neun Stunden pro Tag arbeitet und ganzjährig fünf Betreuungsplätze belegt sind.

Unsere Forderung:

Neuberechnung der Förderleistung auf Grundlage einer 40 Stunden Woche. Nach aktuellem Tarif- stand entspricht dies einer Förderleistung von mindestens 3,06 Euro pro Kind/Stunde, entsprechend 490 Euro pro Kind/Monat. Ferner soll die Förderleistung entsprechend der Tarifentwicklung im öffentlichen Dienst dynamisiert werden.

Eine angemessene Vergütung sollte jedoch mindestens auf Basis der zunächst niedrigsten Eingruppierung nach TVöD SuE S4 erfolgen, wie auch vom Landesjugendhilfeausschuss in seiner Stel- lungnahme (Drucksache 6/1922) vom 13. Februar 2019 vorgeschlagen.

Anmerkung: Es wird keine Reduzierung der Arbeitszeit auf 40 Stunden pro Woche gefordert, sondern die Neuberechnung der Vergütung auf Basis einer 40 Stunden/Woche, wie dies im Tarifvertrag vorgesehen ist.

Ebenso sollen Fortbildungen für Tagespflegepersonen, die nach §19 Abs.3 eine gesetzlich festgeschriebene Aufgabe des örtlichen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe sind, in allen Kommunen im erforderlichen Umfang angeboten, sowie Möglichkeiten geschaffen werden, Fördermittel für Investitionen nach §31 Abs.2 Nr.1 zu beantragen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Claudia Meins-Reidenbach, Vorsitzende LVKTP Thüringen

Karoline Thielen-Wollscheid, Stellv. Vorsitzende LVKTP Thüringen

Herzlichen Dank an alle TeilnehmerInnen des Stadtspaziergangs in Erfurt am 07. Mai 2019!


Mit dem Stadtspaziergang der Erfurter Tagesmütter und -väter am 07. Mai wurde offiziell für Thüringen die bundesweite Aktionswoche Kindertagespflege unter dem Motto „Gut Betreut in Kindertagespflege“  eröffnet.

Trotz des ein oder anderen Tropfens von oben, nahmen rund 20 Tagespflegepersonen mit etwa 70 Tageskindern an der Auftaktveranstaltung zur Auktionswoche, organisiert vom Tagesmütter Erfurt e.V. sowie dem Landesverband für Kindertagespflege Thüringen e.V., teil.

Gemeinsam spazierten sie von so manchem „Ah“ und „Oh“ der Passanten begleitet, mit liebevoll geschmückten Wägen, vom Anger zum Domplatz. Die Kleinen freuten sich über das bunte Treiben und vor alle über die Luftballons, die vom Erfurter Tagesmütterverein verteilt wurden.

Unser herzlicher Dank gilt allen Tagesmüttern, Tagesvätern und den vielen gut gelaunten Tageskindern für diesen schönen gemeinsamen Vormittag!


Achtung! Planänderung zum Sternlauf am 07.05.2019 in Erfurt.


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

aus organisatorischen Gründen mussten wir den Zeitpunkt zum Sternlauf / Stadtspaziergang auf 9.00 Uhr verlegen.

Folgender Ablauf ist geplant:

Treffpunkt:  Dienstag am 7. Mai von 9 bis 9:15 Uhr auf dem Anger.

Wer mag, hat hier die Gelegenheit seinen Wagen mit Luftballons zu schmücken (wir bringen alles mit).

Von dort aus spazieren wir über den Fischmarkt zum Domplatz.

Ankunft Domplatz ca. 10 Uhr.

Alle sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!


Aktionswoche Kindertagespflege vom 06.-12-05.2019

Sternlauf zum Fischmarkt in Erfurt zur Aktionswoche Kindertagespflege 2018.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Eltern und an der Kindertagespflege Interessierte,

auch in diesem Jahr wird es eine bundesweite Aktionswoche Kindertagespflege geben. Diese findet in ganz Deutschland vom 06.-12.05.2019 statt. 

Und auch in Thüringen möchten wir, wie auch schon in den letzten Jahren, wieder mit Veranstaltungen und Angeboten auf die Kindertagespflege und speziell unsere familiennahe und individuelle Betreuung der Kleinsten in kleinen Gruppen hinweisen. 

Hierzu sind alle Kindertagespflegepersonen und Tageselternvereine aufgerufen, bei sich vor Ort und auf Ihre Art und Weise, die Kindertagespflege sichtbar zu machen.

Die Erfurter Kindertagespflegepersonen werden mit einem Sternlauf zum Fischmarkt, am Dienstag, dem 07. Mai, bunt und gut gelaunt in die Aktionswoche starten. Der Treffpunkt ist dort um 10 Uhr. Wer Lust hat sich daran zu beteiligen ist herzlich eingeladen!

Gerne würden wir auch wieder interessierten Eltern, Großeltern und Politikern die Möglichkeit geben einen Einblick in die Kindertagespflege zu erhalten. Tagesmütter und Tagesväter die sich vorstellen können ihre Türen für Interessierte bei sich zu öffnen, sind herzlich dazu aufgerufen. 

Ob dies im Rahmen von 1-2 Stunden im Anschluss an die reguläre Betreuungszeit in der Woche oder auch an einem ganzen Tag am Wochenende erfolgen soll, ist jedem selbst überlassen. Jedes Angebot macht unsere Aktionswoche interessanter.

Vereine und Einzelpersonen können sich gerne unter  vorstand@lvktp.de melden und Ihre Veranstaltung auf der Internetseite des Landesverbandes veröffentlichen lassen. Aber auch Eltern, Politiker und Interessierte können sich bei Interesse an einer Hospitation bei uns melden, wir versuchen dann vor Ort eine teilnehmende Kindertagespflegeperson zu finden.

In Erfurt wird es am Samstag, dem 11.05. dann zum Abschluss der Aktionswoche einen gemeinsamen Info-Stand am Anger  geben, an dem der Tagesmütter Erfurt e.V. und der Landesverband über die Kindertagespflege informieren.

Vielen Dank schon im Voraus für Euer Engagement vor Ort.

Mit den besten Grüßen

Euer Vorstand

Gründung des Landesverbandes für Kindertagespflege in Thüringen

Von vorne links: Yvonne Russ, Kerstin Becker, Claudia Meins-Reidenbach und Karoline Thielen-Wollscheid, der frischgewählte Vorstand. Sowie Inge Losch-Engler (rechts außen) und Heiko Krause (hinten) vom Bundesverband für KIndertagespflege.

Wir haben es geschafft. Aus dem Netzwerk Kindertagespflege Thüringen, dem die Vereine Jena, Weimar und Erfurt sowie engagierte Tagespflegepersonen aus weiteren Thüringer Landkreisen anghörten, hat sich am 22.01.2019 in der Begegnungsstätte „Kleine Synagoge“ in Erfurt der „Landesverband für Kindertagespflege Thüringen“ gegründet. 

Gemeinsam mit Inge Losch-Engler und Heiko Krause vom Bundesverband für Kindertagespflege sowie unserem juristischen Berater, Klaus Müller, haben wir rund 20 engagierten Tagespflegepersonen, nach langen Jahren der Vorbereitung und des Zusammenwachsens, eine Interessenvertretung der Kindertagespflege für ganz Thüringen ins Leben gerufen. 

Als Gäste durften wir an diesem Abend Frau Ina Paul von der AWO in Erfurt und Herrn Denny Möller, Stadtrat in Erfurt und Leiter des Erfurter Jugendhilfeausschusses begrüßen. Das Grußwort von Astrid Rothe-Beinlich, mit den besten Grüßen der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Thüringen, stimmte die Anwesenen auf die vielen nun folgenden Aufgaben und Herausforderungen des frisch gegründeten Landesverbandes ein.

Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle allen Gründungsmitgliedern, die den frisch gegründeten Landesverband aktiv unterstützen sowie Inge Losch-Engler und Heiko Krause vom Bundesverband für Kindertagespflege, die uns durch diesen Abend und die arbeitsreiche Vorgründungsphase geleitet haben. Auch den Kolleginnen und Kollegen aus den Landesverbänden Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt möchten wir herzlich danken für die vielen praktischen Tipps und die regelmäßigen Ermunterungen, den Weg zur Gründung eines Landesverbandes für Thüringen weiterzugehen. Bedanken möchten wir uns auch für die vielen Ermutigungen, die wir von Politikern, Vertretern der Kinder- und Jugendhilfe und insbesondere den vielen Eltern und den Elternvertretern des Erfurter Stadtelternbeirats erhalten haben.

Nun werden wir uns vor allem bemühen weitere Verbindungen zu den Kindertagespflegepersonen in den Landkreisen zu knüpfen, die Kontakte in den Landtag und zu den Ministerien weiter auszubauen und auf die pädagogisch wertvolle Arbeit, die wir als Kindertagespflegepersonen täglich für die kleinsten Bürger Thüringens leisten, hinzuweisen. Als Landesverband setzen wir uns unter anderem für eine leistungsgerechte Vergütung und die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in der Kindertagespflege ein. Wie wir alle Wissen ist das keine kleine Aufgabe. Aber mit der Unterstützung der Thüringer Tagespflegepersonen und den vielen von der Kindertagespflege überzeugten Thüringern, werden wir in den nächsten Jahren sicher einige Entwicklungen zum positiven hin erreichen können. 

Auf eine gute Zusammenarbeit freuen sich Claudia Meins-Reidenbach, Vorsitzende, Kerstin Becker und Karoline Thielen-Wollscheid, die beiden stellvertretenden Vorsitzenden und Yvonne Russ, Schatzmeisterin.

G-BA beschließt neue Leistungen zur Vermeidung von Karies bei Kleinkindern

Berlin, 17. Januar 2019 – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat den Anspruch auf zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen und Vorsorgemaßnahmen für Kinder ausgeweitet und die Angebote altersgruppenspezifisch neu strukturiert. Mit dem Ziel, das Auftreten von frühkindlicher Karies zu verringern, werden erstmals auch Kleinkinder unter drei Jahren einbezogen. Die Neufassung der Richtlinie zur zahnärztlichen Früherkennung bei Kindern wurde am Donnerstag in Berlin beschlossen.

Die wichtigsten neuen zahnärztlichen Früherkennungsleistungen für Kinder:

  • Zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen können zukünftig bereits ab dem 6. Lebensmonat wahrgenommen werden. Bislang ist dies erst für Kinder ab dem 3. Lebensjahr vorgesehen. Zwischen dem 6. und 34. Lebensmonat besteht nun ein neuer Anspruch auf drei Früherkennungsuntersuchungen. Diese sind zeitlich auf die U-Untersuchungen abgestimmt. Kinder zwischen dem 34. Lebensmonat und dem vollendeten 6. Lebensjahr haben weiterhin unverändert Anspruch auf drei zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen.
     
  • Im Rahmen der neu eingeführten Früherkennungsuntersuchungen vor dem 34. Lebensmonat soll die Zahnärztin oder der Zahnarzt die Betreuungspersonen beispielsweise auch über die Ursachen von Erkrankungen im Mund aufklären und in der Anamnese die Anwendung von Fluoridierungsmitteln wie Zahnpasta erfragen.
     
  • Das Auftragen von Fluoridlack zur Zahnschmelzhärtung wird für Kinder zwischen dem 6. und 34. Lebensmonat Kassenleistung. Der neue Anspruch besteht zweimal je Kalenderhalbjahr, unabhängig davon, ob bei den Kindern eine (initial-)kariöse Läsion vorliegt. Fluoridlack trägt durch die Remineralisierung der Zahnoberfläche dazu bei, das Entstehen und das Fortschreiten von Karies zu verhindern. Kinder zwischen dem 34. Lebensmonat und dem vollendeten 6. Lebensjahr haben weiterhin unverändert Anspruch auf Fluoridierung bei hohem Kariesrisiko.

Der Beschluss wird dem Bundesministerium für Gesundheit zur Prüfung vorgelegt und tritt nach Nichtbeanstandung und Veröffentlichung im Bundesanzeiger, frühestens jedoch am 1. Juli 2019, in Kraft. Neue Leistungen können erst dann erbracht werden, wenn der Bewertungsausschuss über die Höhe der Vergütung im Einheitlichen Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen (BEMA) entschieden hat.

Hintergrund: Früherkennung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten bei Kindern

Kinder zwischen dem 3. und vollendeten 6. Lebensjahr haben gemäß den derzeit geltenden Richtlinien über die Früherkennungsuntersuchungen auf Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten Anspruch auf drei zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen. Zum Leistungsumfang gehört insbesondere, dass die Zahnärztin oder der Zahnarzt die Mundhöhle untersucht, das Kariesrisiko des Kindes einschätzt, zu Ernährungsrisiken durch zuckerhaltige Speisen und Getränke und zur richtigen Mundhygiene berät und gegebenenfalls fluoridhaltige Zahnpasta zur Schmelzhärtung empfiehlt. Bei hohem Kariesrisiko können die Zähne des Kindes ab dem 30. Lebensmonat zweimal pro Kalenderhalbjahr zusätzlich mit Fluoridlack behandelt werden.

Mit dem Präventionsgesetz von 2015 hat der Gesetzgeber den G-BA beauftragt, auch Näheres zur Ausgestaltung der zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen zur Vermeidung von frühkindlicher Karies zu regeln.

Der G-BA nahm eine Bewertung der oralpräventiven Effekte zusätzlicher Früherkennungsuntersuchungen für Kinder vor dem 30. Lebensmonat vor und beauftragte zudem das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit einer Bewertung einer Fluoridlackapplikation im Milchgebiss zur Verhinderung des Voranschreitens und des Entstehens von Initialkaries bzw. neuer Kariesläsionen.

Parallel zu den Beratungen der Richtlinie zur zahnärztlichen Früherkennung legte der G-BA bereits 2016 in der Kinder-Richtlinie fest, dass Kinder bei der sogenannten U5, U6 und U7, also ab dem 7. Lebensmonat, von der Kinderärztin oder dem Kinderarzt zur Abklärung von Auffälligkeiten an Zähnen oder Mundschleimhaut an eine Zahnärztin oder einen Zahnarzt verwiesen werden können.

https://www.g-ba.de/institution/presse/pressemitteilungen/782/